
Ich mag Montage nicht .
Ich weiß nicht, wer ich bin. Ich weiß nicht, wem ich vertrauen kann.
Ich weiß nur, dass jemand die Wahrheit darüber kennt, wie ich an jenem schicksalhaften Montagmorgen auf die Bahngleise gelangte…

BUCHBESCHREIBUNG
Ich weiß nicht, wer ich bin. Ich weiß nicht, wem ich vertrauen kann. Aber irgendjemand da draußen weiß, was mir wirklich zugestoßen ist.
Die Gesichter, die mich anstarren, wirken fremd, ihre Stimmen unangenehm fern. Seit ich aus dem Koma erwacht bin, fühle ich mich wie in einem fremden Leben gefangen. Meine Erinnerungen sind bruchstückhaft – eingefroren mit dreißig, und doch behaupten sie, ich sei vierzig. Eine Ehefrau. Eine Mutter. Aber diese Fremden? Sie sagen, sie seien meine Familie.
Daniel, mein Mann, beteuert seine Liebe zu mir, doch ich kann mich nicht erinnern, „Ja“ gesagt zu haben. Die Gesichter meiner Kinder spiegeln nichts als Schuldgefühle wider. Selbst das Hochzeitsalbum wirkt gestellt. Aber ich erinnere mich an Brad, meinen ersten Mann – und meine letzte klare, unbeschwerte Erinnerung gilt ihm.
Und dann ist da der Bahnhof. Die Gleise. An jenem Montagmorgen.