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Hinter den Kulissen: Mein Schreibprozess und mein Tagesablauf

  • Autorenbild: Maria Frankland
    Maria Frankland
  • vor 1 Tag
  • 3 Min. Lesezeit

Haben Sie sich jemals gefragt, wie ein Psychothriller entsteht? Heute lüfte ich den Schleier über meinem Schreibprozess – und wenn Sie Leser oder selbst Autor sind, hoffe ich, dass Ihnen dieser kleine Blick hinter die Kulissen gefällt! Ich persönlich bin immer wieder fasziniert davon, wie andere Autoren schreiben, daher finde ich es nur fair, Ihnen zu zeigen, wie es bei mir zugeht.


Alles beginnt mit einer Prämisse…


Jedes Buch, das ich schreibe, beginnt mit einem Funken – einer Idee, die mich nicht mehr loslässt. Bei„Der Zwillingsbruder“ , meinem neuesten Buch, war es diese: Nach dem Tod ihres Mannes verbringt die Witwe immer mehr Zeit mit dem identischen Zwillingsbruder ihres verstorbenen Mannes.

Sehr zum Missfallen ihrer Schwägerin kommt sie ins Haus. Die Gefühle kochen hoch und tief vergrabene Geheimnisse kommen ans Licht.


Von da an nimmt die Geschichte ihren Lauf.


Zusammenstellung des Ensembles


Als Nächstes tauche ich in die Charaktererschaffung ein. Ich gebe meinen Figuren Namen, entwickle ihre Hintergrundgeschichten und beginne zu verstehen, was sie antreibt. Hier beginnt die Magie, wenn die Handlung sich ganz natürlich aus der Perspektive der Figuren heraus entwickelt. In dieser Phase mache ich mir zwar grobe Strukturnotizen, plane aber nicht allzu starr.


Maria Frankland beim Schreiben eines Psychothrillers
My editing face!

 

Den ersten Entwurf schreiben (auch bekannt als kontrolliertes Chaos)


Ich bin eher eine Entdecker-Autorin. Das heißt, ich beginne mit einer groben Handlungsidee und vielleicht ein, zwei Wendungen, aber vieles entwickelt sich erst im Laufe des Schreibens. Die Unberechenbarkeit meiner Figuren überrascht mich oft selbst – einige meiner besten Wendungen waren nie geplant! Jeden Morgen beginne ich damit, das Geschriebene vom Vortag zu überarbeiten, um wieder in die Geschichte einzutauchen. Dann schreibe ich die nächste Szene.


Die Überarbeitungen beginnen…


Sobald ich den ersten Entwurf fertiggestellt habe – normalerweise nach etwa einem Monat – beginne ich wieder ganz von vorn. Diese erste Überarbeitungsrunde dauert ungefähr zwei Wochen. Danach folgt der letzte Feinschliff und das vollständige Vorlesen, wodurch ich holprige Formulierungen und Fehler entdecke, die mir sonst entgangen wären.


Ein zweites Augenpaar


Dann ist mein erster Leser (und Ehemann!), Michael, an der Reihe. Er hat ein unglaubliches Gespür dafür, welche Stellen nicht ganz stimmig sind, und hilft mir ebenso gut dabei, alles wieder zusammenzufügen. Nachdem ich seine Änderungsvorschläge eingearbeitet habe, lese ich das Manuskript auf meinem Kindle Korrektur und gebe es dann Michael zur erneuten Durchsicht zurück.


Danach geht es an mein Leserteam – eine wunderbare Gruppe vertrauenswürdiger Leser, die dafür sorgen, dass die Geschichte vor der Veröffentlichung alle richtigen Töne trifft. Sie sind in drei Teams aufgeteilt und haben ganz unterschiedliche Aufgaben: das Beta-Team, das ARC-Team und das Street-Team.


Wenn Sie Interesse daran haben, Vorableser für mich zu werden, müssen Sie lediglich meiner Lesergruppe FrankFans beitreten und auf die Ankündigungen der Vorabexemplare warten!


Von der Idee zum Bücherregal in drei Monaten


Diese Routine hat sich im Laufe der Zeit perfektioniert. Ich beende gerade mein 29. Buch und habe es geschafft, meinen Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung auf etwa drei Monate zu optimieren – ein gewaltiger Unterschied zu den sechs Jahren, die ich für meinen allerersten Roman gebraucht habe!


Ein typischer Tag in meinem Schriftstellerleben


Ich habe das unglaubliche Glück, hauptberuflich schreiben zu können, und ich versuche, es wie einen Job zu behandeln – wenn auch einen, den ich liebe. So sieht ein typischer Wochentag aus:


7:30 Uhr – Eine halbe Stunde Yoga, um entspannt in den Tag zu starten

8:00 – 12:00 Uhr – Schreibzeit an meinem Schreibtisch (mit Kaffee!)

12:00 Uhr – Gassi gehen und Mittagessen

13:30 – 16:30 Uhr – Marketing, Verwaltung, E-Mails, soziale Medien

Später Nachmittag – Noch ein Spaziergang mit dem Hund und ein Besuch im Fitnessstudio.

Abends – Abschalten und (idealerweise!) nicht mehr arbeiten

My writing space
My writing space

Ich versuche mir jetzt die Wochenenden freizunehmen – das erfordert mehr Disziplin, als man sich vorstellen kann!


Jetzt sind Sie an der Reihe…


Hier ein kleiner Einblick in meinen Schreibraum (wo sich das ganze Drama abspielt!).


Jetzt möchte ich von euch wissen: Wann und wo lest ihr am liebsten? Bonuspunkt, wenn ihr ein Foto in den Kommentaren postet – ich bin immer neugierig auf eure gemütlichen Leseecken! Vielen Dank fürs Lesen.


Maria x

 
 
 

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